wet dream tomato

Vor einem Jahr war ich mit Freund*innen in New York. Ein Text über eine Welt, die sich als postkolonial versteht. Wenn die Flamme weht und der Himmel verklebt, fällt der Blick auf’s Gebäude, wo der Affe steht.   Sterne funkeln auf blauem Grund, eröffnen ein Land. Mit eitren Gliedmaßen wund.   Warme Massen am Kolumbus-Kreis. Verkleistertes Wissen und Sonne und Schweiß.   Amerikanisch feuchter Traum, … wet dream tomato weiterlesen

Getrennt. Oder was Minimalismus mit uns macht.

Ein Text, den ich vor längerer Zeit mal geschrieben habe. Minimalismus ist grad‘ Trend, der letzte Schrei im Internet, klingt wie der neueste Lifestyle, denke ich und kletter‘ müde aus dem Bett. „Declutter your home“ oder „simplify your life“, die Insta-Hashtags ekeln mich an, bin doch für sowas viel zu reif.   Getrennt von dem Schrott, getrennt von dem Kram, getrennt von dem Müll, getrennt … Getrennt. Oder was Minimalismus mit uns macht. weiterlesen

end & ab

du, komm, ich weiß, du verstehst, erst ich und er, dann du und… zu.   mit leisen händen in wandelnde fernen wird sonne enden zu müden sternen.   du lächelst, hast schmerz, hast ein reines herz. du lächelst, teilst sehnen, das schöne gähnen.   nackte bäume wahrer kranz tiefe träume dunkler glanz   du, komm, ich weiß, du kehrst zurück, läuft der tag fort, bist … end & ab weiterlesen

Zeit zu denken

Im blauen Sacko vor dem Glashaus sagt sie deutlich: es ist ernst. jetzt musst du mit dir selber klarkommen und mal schauen ob du das lernst. Seit Neujahr kommen die News aus China. Du sagst: „Es kommt jetzt immer näher her“, du interessierst dich nicht für mehr, was es ist und was passiert, wenn sich jemand infiziert. Jetzt ist es hier auch. Helfende sind auf … Zeit zu denken weiterlesen