Herbst

Wenn Winter wird zu bleicher Blässe, 
der Frühling auftaut aus der Nässe,
führt Sommers Licht zur großen Wende,
der Herbst ist Wandel und das Ende.

Setz' ich einen Fuß ins Laub
und denke an die Sonnenzeit,
fühl' ich, was mir die Wärme raubt.
Der Wind ist hier in rotem Kleid.

Wenn's Blatte sich vom Aste trennt, 
die Jahreszeit den Tod erkennt,
sind Lenzes Früchte schon verfault
und die Strahlen längts vergrault.

Der Herbst, so herb und grob und süß.
Ich werd' geführt von der Natur
und weiß, ich sterb' und tob und büß'.
Der Herbst ist Anfang und die Ruhe.

Gedicht von mir.

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